Montag, 20. Juni 2011

20.06.2011

Ich hasse Eigenleistungen!

Nachdem wir am Samstag unsere Fußbodenbeläge ausgesucht haben, konnten wir am Sonntag dann mit der Grundierung der Wände weitermachen. 
In unserem Hauspaket war ja die Verspachtelung in der Qualität Q2 inbegriffen. Wir sind auch wirklich super zufrieden damit, allerdings sind die bisher befragten Handwerker einhellig der Meinung, dass dadurch die Decken und Wände auf jeden Fall in irgendeiner Form vorbehandelt werden müssen, um ein gut vorzeigbares Endergebnis zu erhalten. Da wir uns für das Schlafzimmer und Teile des Wohnbereiches gemusterte Vliestapeten ausgesucht haben, hat man uns geraten, erst einmal eine weiße, deckende Grundierung aufzutragen, um zu verhindern, dass die Farbunterschiede, die durch das Spachteln entstanden sind, durchscheinen. Und damit haben wir dann den gesamten Sonntag verbracht, aber das Ergebnis kann sich echt sehen lassen.

Heute waren dann die Putzer da und ich muss sagen, die Jungs haben eine echt super saubere Arbeit gemacht. Lediglich die Dachpfannen, die noch unter dem Gerüst lagern, haben ein wenig Putz abbekommen. Ansonsten war alles richtig gut abgeklebt und ist sauber geblieben. Nächsten Montag werden dann die roten Putzstreifen gestrichen, da das Wetter im Moment fürs Streichen zu unbeständig ist.
Hier noch einmal ein Foto davon, wie unser Haus zurzeit aussieht:


Auf dem Foto sieht es wahrscheinlich gar nicht so viel anders aus als davor auch, aber anstelle des leicht gelblichen Untergrundputzes ist unser Haus nun in einem hellen Grauton verputzt. Wie gesagt, den letzten äußeren Pfiff erhält es nächste Woche durch die farbigen Putzstreifen.

Heute haben wir endlich den Rollputz für unsere Zimmerdecken erhalten. Stephan holt morgen dann noch die Schleifmaschine für den Estrich ab und spätestens am Mittwoch geht es los mit dem Verputzen der Decken. Für Donnerstag haben wir uns dann das Tapezieren des ersten Raumes vorgenommen. Da wir beide Laien sind, fangen wir erst einmal ganz vorsichtig mit dem zweiten Kinderzimmer, das erst einmal als Hobbyzimmer genutzt werden soll, an.

Obwohl der Hauptteil der Arbeit noch vor uns liegt, sehne ich jetzt schon das Ende herbei. Auch wenn wir ein (Fast-)Fertighaus bauen, zerrt dieses ständige neben der Arbeit Erreichbar- und auch Abrufbarsein doch sehr an unseren Kräften, ebenso wie die vielen Baumarktbesuche und das Aussuchen immer neuer Dinge, die wir für die Fertigstellung unseres Hauses benötigen. Ich bin so froh, wenn wir Ende nächsten Monats unseren Umzug hinter uns haben und dann endlich mal wieder ein bisschen mehr entspannen können!!!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen